Wer das kann, kann schon sehr gut reiten. Nicht jeder wird dieses hohe Ziel schaffen. Aber es sollte bei jedem, für sich selbst aber vor allem seinem Pferd zu liebe, das Bestreben bestehen, diesem Ziel so nah wie möglich zu kommen und dabei niemals aufzugeben.
Dem Freizeitreiter wird es zwar egal sein, ob der Übergang vom Galopp zum Schritt auf dem Waldweg oder auf der Heide perfekt mit feinster Hilfengebung geritten ist. Wenn es aber zum sinnlosen ziehen am Zügel bis hin zum reißen im Maul kommt, mit einhergehenden, ständigen Hineinplumpsen in den Pferderücken, hat das nichts mit Reiten zu tun. Viele Pferde ergeben sich zwar dabei geduldig ihrem schwierigen Schicksal, andere aber reagieren mit heftiger Abwehr und es kommt zu unangenehmen Unfällen. Reiten soll aber Reiter und Pferd Spaß machen. Und je besser man die Reitkunst beherrscht, desto schöner ist es für beide.
Wer das nicht gleich so umsetzen kann, sollte nicht frustriert sein, dann dauert es eben etwas länger. Schließlich ist Reiten ein ständiger Lernprozeß, aber ein bißchen körperliche Anstrengung braucht es eben auch und dazu wird der eine oder andere Schweißtropfen fließen!
Wir sind bemüht Sie bestmöglich und angstfrei auf diesem langen Weg ein Stück zu begleiten. Die deutsche Reitlehre ist dabei der Grundstein unseres Unterrichts. Alles was wir Ihnen erklären, können Sie dann auch zu Hause in den Fachbüchern in Ruhe nachlesen. Es würde uns freuen auch Sie bald begrüßen zu können